Leseförderung der besonderen Art

Drei Tage, drei Bücher, drei unterschiedliche Autorennamen auf den Buchtiteln, aber nur zwei Gast-Autoren. Außerdem stellen die beiden Gäste gemeinsam ein Buch vor, das weder den Namen des einen noch des anderen auf dem Cover aufweist. Was nach einer scheinbar unlösbaren Textaufgabe klingen mag und einen Schüler schon einen Skandal wittern ließ, ist schnell aufgeklärt. Zu Gast an der Europäischen Schule RheinMain waren die beiden Kinder- und Jugendbuchautoren Frank Maria Reifenberg und Christian Tielmann, die auch ihre – unter dem Pseudonym R.T. Acron veröffentlichte – “Ocean City” Reihe mit im Gepäck hatten.

Los ging das dreitägige Lesungsfeuerwerk mit den Zweit- und Drittklässler, denen Christian Tielmann auf altersgerechte Weise sich und sein Schaffen, die Eckpfeiler einer Geschichte sowie die verschiedenen Phasen des Schreibens vorstellte. Danach folgte ein kurzer Einblick in die Titel unter seinen Büchern, die wir in der Primarbibliothek zur Ausleihe anbieten – und die sicher bald vergriffen sein werden – bis die Kinder mehr darüber erfahren sollten, was an dem Tag geschah, als Jolante und Carlo ihren Papa umprogrammierten. Die Grundschüler hatten sichtlich Spaß an der Geschichte und lauschten aufmerksam und gespannt. Als Christian Tielmann seine Zuhörer fragte, was sie denn an ihren eigenen Vätern umprogrammieren würden, ließen die Schüler ihrer Fantasie freien Lauf. Allen Eltern sei zur Beruhigung gesagt, dass sie zufriedene Kinder haben, die hauptsächlich in Sachen Süßigkeiten-Verzehr, Taschengeld und sportlichen Fähigkeiten nachbessern würden 😉 Scheinbar nebenbei erzählte unser Gast ganz ungeniert von den Anfängen seiner Grundschulzeit als “Lese-Schwächling” und versuchte die Kinder auf seine Weise in Sachen Rechtschreibung zu motivieren (“…ist blöd, macht keinen Sinn, müsst ihr aber lernen …”). Dass unsere Schüler gerne noch mehr Zeit mit Christian Tielmann und seinen Geschichten verbracht hätten unterstrich der Versuch eines Schülers, als er ganz im Stil der Buchhelden ansetzte und zu Christian Tielmann sagte “Lieber, reizender Horst, würde es dir etwas ausmachen uns noch eine Geschichte vorzulesen?” …

Die Klassen P4DE konnten im Zuge ihrer Lesung nicht nur einen ersten Blick in die Sekundarbibliothek werfen und ihre „neue“ Schulbibliothekarin kennenlernen, sie wurden auch sehr schnell in den Sog des überaus merkwürdigen Internats des Direktors Grünspan gezogen, in das Lenny um Mitternacht von seinen Eltern gebracht wurde. Frank Maria Reifenberg präsentierte sein Buch „Lenny unter Geistern“ in einer szenischen Lesung und mit original Gespenster-Geräuschen, die so manches Mal dazu führten, dass die Schüler vor Schreck in die Höhe hüpften. Spätestens als das Nebelgespenst Lenny erst verschluckte und dann – leicht angewidert – wieder auf den Schulhof ausspuckte, waren alle mittendrin in Lennys neuer, überaus sonderbaren Schule. Keiner von ihnen wird wohl je wieder Mr. Strong vergessen, den Hausdiener der etwas anderen Art.

Die Klassen 5-6 der deutschen Sprachabteilung sowie die Sechstklässler mit Deutsch als zweiter Sprache waren eingeladen, sich zu überlegen, wie wohl das Leben der Menschen im Jahr 2318 aussehen werde. Genau das, so erklärten die beiden Autoren, war die Ausgangsfrage, mit der sie sich in “Ocean City – Jede Sekunde zählt” auseinander gesetzt hatten. Auch wenn alle Schüler die gleichen Illustrationen und Hintergrundinformationen zum Buch und der Lebenswelt in Ocean City präsentiert bekamen, so entwickelten sich doch ganz unterschiedliche Ideen und auch sehr individuelle Veranstaltungen. Mit ihrer offenen, unkomplizierten, humorvollen Art sowie dem aufrichtigen Interesse an den vier Schülergruppen gelang es den beiden Autoren mühelos, eine Verbindung zu ihrem jungen Publikum herzustellen. Immer wieder forderten sie ihre Zuhörer heraus, sich mit unterschiedlichen Szenarien gedanklich auseinander zu setzen und diese zu hinterfragen, während sie die Schüler immer mehr in die Realität aus Ocean City eintauchen ließen. Doch auch Parallelen zu unserer aktuellen Lebensrealität wurden angedeutet und aufgezeigt. Während des Lese-Parts der Veranstaltung hatte man dann fast das Gefühl, einem Hörbuch zu lauschen. Wie sehr das bis ins Detail ausgearbeitete Konstrukt von Ocean City die Schüler ansprach, spiegelte sich in ihren vielen Fragen wider.

Mit dem Besuch von Christian Tielmann und Frank Maria Reifenberg sollten Begeisterung für Bücher und Lesemotivation einmal mehr gestiegen sein. 

Piers Torday inspires with stories and powerful messages

Imagine somebody came and asked you to get three different groups of students at the age of 6-12 years to reflect on the magic of stories, the power of reading, animal protection and have them enjoy it all the while. Would you have any idea how to do that? Well, Piers Torday definitely did when he came to meet our students on 08 May 2019.

During the almost 90 minute sessions Piers Torday easily connected and never lost touch with his audience. In his very own and entertaining way he told the students about his first contact with books (when crawling through his mother’s book shop), his experiences with stories and how the magic of “black marks on white paper turning into a different movie for everyone is a magic no science has managed to explain”. From his personal experiences with being read to and with stories in general he moved on to the story of him becoming a writer and an author. Furthermore, he pointed out the “state of the art idea generator” every one of us has and how he got to develop his idea for “The last wild”.  Our students also got to know that even Roald Dahl rewrote his famous story of “Charlie and the Chocolate Factory” so that in future there should not be any reason of worrying about not getting a story right at the very first try.

Everyone present clearly enjoyed listening to Piers Torday and the very next day there was not only a significantly higher demand for Roald Dahl books in the library but also for those written by Piers Torday.

Who knows, maybe there will be a day when an author will be standing in front of students talking about how Piers Torday  inspired her/him back in the days of May 2019 …

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“Der kleine Erdvogel” – Theater für die Jüngsten

Am 7. Februar 2019 gab es ein Wiedersehen mit der Theathergruppe “pohyb’s & konsorten” an der Europäischen Schule RheinMain. Dieses Mal wurde das Kinderbuch “Der kleine Erdvogel” auf die Bühne gebracht, in dem es um einen Maulwurf geht, der beschließt ein kleiner Erdvogel zu werden. Sowohl die Vorschulkinder als auch die Erstklässler beider Sprachabteilungen sollten in den Genuss der Aufführung kommen.

Die freudige Erwartung der knapp 175 Kinder war nicht zu übersehen, als sie die Aula im Sekundarschulgebäude betraten. Um so erstaunlicher, dass man eben diese Kinder nur wenig später mucksmäuschenstill und wie verzaubert auf ihren Stühlen sitzend vorfinden würde. Grund dafür war das einleitende Querflötenspiel von Maike Jansen, dem die Kinder fasziniert und gebannt lauschten. Von Anfang bis Ende der 50-minütigen Vorstellung waren die Kinder mit Begeisterung dabei. Während sich kurz nach Beginn der ersten Szene ein strahlend lachender Erstklässler umdrehte und “Das ist sooo lustig” rief, wurden im weiteren Verlauf die akrobatischen Fähigkeiten von Stefan Ferencz  gewürdigt, als eine Gruppe von Jungs einen Vergleich mit dem deutschen Fußball-Nationaltorwart Manuel Neuer anstellte. Wann immer das vehemente “Ich bin ein Erdvogel” oder “Ich will fliegen” des kleinen Erdvogels ertönte, wurde dieser von einem Chor aus Kinderstimmen unterstützt. Aber auch die Magie der stillen Momente ging nicht verloren und fand sich in den Kunstwerken und Erzählungen der Kinder wieder. So erinnerte sich beispielsweise Vorschülerin Anita an den Storch, der “Fliegen ist eine Kunst” gesagt hatte.

Abschließend bleibt festzustellen, dass die lebendige, fantasievolle und kunstvolle Darstellung allen Kindern das Verständnis ermöglichte und die Sprache, in der das Stück aufgeführt wurde, zur Nebensache werden ließ.

 

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On 7 February 2019 the theatre group “pohyb’s & konsorten” brought the children’s book “Der kleine Erdvogel” to the auditorium of European School RheinMain. Preprimary and children in primary year 1 of both language section got to enjoy the story of the mole who dreams of flying.

The excitement of the more or less 175 children was clearly visible when the entered the auditorium in the secondary school building. Hard to believe that these exact same children would be sitting on their chairs quietly and sort of enchanted only a few minutes later.  The  reason was the fascination of Maike Jansen playing the flute. From the beginning through the end of the 50 minute long show the children were capitivated. During the first scene a radiant smiling first grader turned to say “This is sooo funny” whereas a group of boys was expressing the admiration for Stefan Ferencz’s acrobatic skills when comparing him tio German soccer national team goal keeper Manuel Neuer. Whenever the little Erdvogel” vehemently exclaimed “I am an Ervogel” or “I want to fly” he was supported by a choir of children’s voices. But also the poetic and thoughtful moments did not go unnoticed but became visible in the pieces of arts and children reflecting on the theatre play. Pre-primary student Anita for example mentioned the stork who said “Flying is and art”.

This lifely, fanciful, creative and artistic show was an example that understanding is not necessarily tied up to speaking the same language.

Cornelia Travnicek: Chucks

Converse-Schuhe spielten eine größere Rolle beim Besuch der österreichischen Autorin Cornelia Travnicek bei den S3DE-Schülern. Die junge, energiegeladene Autorin verstand es herausragend, die Schülerinnen und Schüler an Erwachsenenliteratur und an ihre zukünftige Klassenlektüre heranzuführen. Jung, unkompliziert und sehr verständnisvoll nahm sie ihnen geduldig die Schwellenangst vor der ersten Frage und stellte diese kurzerhand selbst.

Erwachsenwerden, Liebe, Verlust und Tod sind ihre Themen in Chucks, und so feinsinnig wie prägnant sie über diese schwergewichtigen Themen spricht, so schreibt sie. Dabei bedient sie keine kitschigen Klischees und mutet dem Leser immer wieder Zeitsprünge zu.

Für die Schüler ein hoffentlich guter Einstieg in die Welt moderner Literatur!

9783442747023

 

 

 

“Von der Stadt der Kinder über den Dschungel Amazoniens bis hin zum Schweden-Krimi”

Im Rahmen der Transition, dem Übergang von Primar- zu Sekundarschule, fanden in dieser Woche gleich vier Lesungen mit Andreas Schlüter statt. Im Vorfeld hatten sich alle Schüler der P5 und S1 in der Sekundar-Bibliothek intensiv mit “Level 4 – Die Stadt der Kinder” auseinandergesetzt und Plakate vorbereitet. Neben seinem ersten Buch, über das Andreas Schlüter natürlich mit allen Schülern sprach, hatte unser Gast noch weitere Abenteuergeschichten und sogar einen Krimi im Gepäck. So wurden es vier ganz individuelle Lesungen, zum Teil mit begleitendem Bildmaterial.

Bei der Lesung zu seinem bislang erfolgreichsten Buch, tauchten die Schüler in die Situation aus “Level 4 – Die Stadt der Kinder” ein, in der plötzlich alle Erwachsenen verschwunden sind. Das im ersten Moment durchaus verlockend klingende Szenario (die Schüler hatten viele Ideen, was sie als erstes machen würden) offenbarten sich im weiteren Verlauf jedoch dessen Folgen und Herausforderungen. Eine spannende Abenteuergeschichte über ein Computerspiel, dass neben den Alltagsschwierigkeiten des Lebens ohne Erwachsene die Reaktion der verschiedenen Charaktere schildert. Kaum zu glauben, dass Andreas Schlüter vor vielen Jahren Schweirigkeiten hatte, einen Verleger für seine Geschichte zu finden. Wir sind gespannt, ob die angedachte Buchverfilmung in absehbarer Zukunft auf der Kinoleinwand zu sehen sein wird.

Auf die zweite Gruppe Schüler wartete der Überlebenskampf im brasilianischen Regenwald aus “Survival – Verloren am Amazonas”. Die Schüler begleiteten die Protagonisten durch die Wildnis Amazoniens und erlangten währenddessen jede Menge faktisches Wissen zum Schauplatz des Abenteuers und dem Überleben in der Wildnis. Spätestens jetzt wissen alle, dass man sich vor dem Buschmeister  besser in Acht nehmen sollte.

Wissenswertes hielt auch die nächste Lesung mit Andreas Schlüter bereit. In “City Crime – Strichcode in Stockholm” lernten die Schüler nicht nur die schwedische Spezialität “Surströmming” kennen, sie wurden auch Zeugen eines Verbrechens. Wer eines der Bücher aus der City Crime Serie gekauft hat, der kann nun sogar einen kleinen Wortschatz der Landessprache aufbauen, der am Ende der Bücher zu finden ist.

Zum Abschluss durfte sich die letzte Schülergruppe über die Fortsetzung des Computerabenteuers “Level 4.2 Zurück in der Stadt der Kinder” freuen und – wie auch die Gruppen zuvor – ihre Fragen an den Autoren richten.

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Nach dem Besuch von Andreas Schlüter sollte die Buchauswahl nun ein leichtes sein. Fußball-, Abenteuer- und Krimi-Reihe; da sollte doch für jeden etwas dabei sein!

Denjenigen, die nicht bis zur nächsten Bibliotheksstunde warten möchten sei gesagt, dass die Schulbibliothek einige der Titel als E-Book zur Ausleihe anbietet.

Klicke hier, um zum E-Book Angebot der ESRM zu gelangen

Jost. Oben. Allein.

Jost Kobusch war bei uns. 25 Jahre alt, Bergsteiger und Buchautor, Erstbesteiger des Nangpai Gosum II (7296m), Überlebender der Lawine im Everest Base Camp 2015.  Ein Bergsteiger, der ohne Begleitung und ohne Sauerstoff arbeitet – extrem und speziell, und: unglaublich sympathisch!

Jost präsentierte den Klassen 4 und 5 der Sekundarschule seine Erfahrungen und las aus seinem Buch “Ich oben allein” das – wie er uns erzählte – überwiegend unterwegs am Berg entstanden ist. Keiner der Zuhörer konnte sich seinen Erzählungen entziehen. Wie er zum Bergsteigen kam. Was ihn antrieb und antreibt. Was für ihn wichtig ist und woher er seine Motivation bezieht. “Verlierer hören auf, wenn sie scheitern. Gewinner scheitern, bis sie Erfolg haben.” Jost hat trotz vieler schwieriger Jahre seiner Jugend die Seite der Gewinner gewählt, auch wenn in vielen seiner Berichte und Erzählungen Trauer um seine Kindheit nachhallt.

Wer wenn nicht jemand wie Jost Kobusch kann Schüler, die mitten in einer der schwierigsten Lebensphasen stecken, dazu motivieren, ihre Ziele unbeirrt zu verfolgen, ganz egal welche Hürden und Schwierigkeiten zu überwinden sind? Er hat bleibenden Eindruck hinterlassen und ist eines der vielen Beispiele dafür, dass solche “Events” durchaus etwas mit Bildung zu tun haben: Mit Herzensbildung (man verzeihe mir das altmodische Wort).

Wir wünschen ihm, dass er stets gesund wieder-, und irgendwann richtig zuhause ankommt.

 

Die jungen Ermittler der ESRM

Unerschrocken, ausgesprochen aufmerksam, kreativ, beharrlich und clever um die Ecke denkend. Dies sind nicht nur einige Attribute, die einen guten Detektiv ausmachen, sondern beschreiben auch unsere Drittklässler während ihrer Lesung mit Tobias Bungter. Die nicht ganz ernst gemeinte Warnung, dass es keine “normale” Lesung werde, weckte die Neugier, Abenteuerlust und den Spürsinn unserer Schüler.

Während die erste Gruppe hochkonzentriert die rätselhafte Mitteilung aus Leo & Leo’s Fall Nummer eins entschlüsselte, wurde die zweite Gruppe mit einer Mathematikaufgabe aus dem dritten Fall “Der große Pavaruso” gefordert. Außerordentlich erfolgreich lösten die Kinder ein Rätsel nach dem anderen; selbst das Rätsel, warum im Pass unseres Gastes ein anderer Name als auf den Büchern seiner Leo & Leo Serie steht. Das Knobeln bereitete den Kindern so viel Freude, dass eine Gruppe kurzer Hand alle im Vorfeld gesammelten Fragen über Bord warf. Stattdessen befragten sie Tobias Bungter, in der Hoffnung, ihm doch noch einen Hinweise zum weiteren Verlauf des Falles entlocken zu können.

Bei so viel Scharfsinn, drängt sich so mancher Schüler für den Besuch an der IDEA (Internationale Detktiv- und Ermittlungs-Akademie) auf. Doch keine Sorge, unsere Detektivanwärter werden der ESRM erhalten bleiben: Ein Besuch der IDEA ist nur in Kombination mit dem normalen Schulbesuch möglich. 😉

Zum Abschluss ein großes Dankeschön an Tobias Bungter, der neben seiner Detektiv-Expertise auch ein tolles Händchen im Umgang mit den Kindern bewies. Auf seine ganz spezielle Art (die auch nach gefühlt stundenlangem Grübeln und Rätseln nicht in angemessenem Maß in Worte zu fassen scheint) hat er die Schüler zur kreativen und beharrlichen Lösungsfindung angeregt und – wenn nötig – fast unmerklich, geduldig und gekonnt auf die rechte Fährte gelenkt. Kurz gesagt: Tobias Bungter hat den Drittklässlern ein unvergessliches Erlebnis beschert!

Wir hoffen auf weitere Fälle von Leo & Leo und ein mögliches Wiedersehen …

Ein knorffiges Vergnügen

Wenn man die Erstklässler vor dem heutigen Tag gefragt hätte, was eine Lesung ist, so wäre die Antwort wohl in Richtung “da kommt jemand und liest vor” gegangen. Doch wer Gelegenheit hatte, einen kurzen Blick in die Primarbibliothek zu werfen, der sah nicht etwa eine über ihr Buch gebeugte vorlesende Autorin. Nein, Andrea Schomburg hauchte ihrer Geschichte um Otto und den kleinen Herrn Knorff Leben ein und ließ ihre jungen Zuhörer aktiv daran teilhaben. Fröhlich stimmten die Kinder beim Knorff-Lied mit ein, lautstark taten sie ihr Entsetzen über die Zutaten der Knorffsoppe kund, vertonten das Heulen des “Monsters” und folgten dabei stets aufmerksam und gespannt der Geschichte.

Als der Moment gekommen war, Klabauterkrätze und Dunkelschlucht hinter sich zu lassen, verabschiedeten sich die Kinder – mit der Autogrammkarte in der Hand winkend – mit einem strahlenden “Auf Wiederknorffen” …

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“Everyone is an artist in his own way”

Town Hall of Bad Vilbel, Germany – illustrated by David Mackintosh

While waiting for the big day to arrive all children had prepared for the visit of author and illustrator David Mackintosh. Our pre-primary children had a look into storytelling and had learned what an author does, children in P1 had read and recited stories as well as given ideas of how a story could be changed; furthermore had they worked on identifying beginning, middle and end of stories. The oldest students to meet David Mackintosh – our students of year 2 – had taken it another step further by not only understanding the structure of stories but even writing fiction stories of their own.

All of these activities and their research on David Mackintosh got the children even more enthusiastic and excited to meet the author and illustrator. Invited by the welcoming atmosphere our sympathic guest had spread from the very beginning, the children instantly seemed comfortable with him. Especially the older primary students almost started chatting with David and took the chance to address their questions the moment they met him. For the younger ones, the warm-up activity was ultimately breaking the ice.

David Mackintosh

The children got to learn what an author and illustrator does, how long it takes David to draw a picture, when he writes his books, why he likes to write, how his illustrations turn into a book, what he uses to draw, some insights about naming Marshall Armstrong and even a sneak peak into David’s brand new book “Waiting for Chicken Smith”. Of course, there also was time to enjoy a story and it was quite surprising for the librarian (and David?) how quick the children recognized Marshall Armstrong’s house the moment its illustration appeared on the big screen in the primary library. The most audible admiration (a joint “aaaaaaaaw”) was to be heard when David Mackintosh started illustrating some of his characters on the spot. However, the creative activity David had brought along for the children revealed that he was not the only artist present in the library.

 

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The children really enjoyed their time with our special guest and there were lots of  “Hi David”,  “Hello David Mackintosh” and happy smiles when the children saw him walking down the corridor later on.

Thank you David for inspiring our children and for creating some memories today!

 

all illustrations by David Mackintosh

 

See here for David Mackintosh’s blog about his visit http://www.profuselyillustrated.com/blog/2018/2/2/frankfurt-european-schools-sind-gut