Talking Europe – App for pan-European dialogue

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Diskutiere anonym mit jemandem aus einem anderen Land über die aktuelle Situation, unterschiedliche politische und soziale Meinungen. Durch Echtzeit-Übersetzung kannst du dich in deiner Sprache sogar mit Europäern austauschen, die nicht deine Sprache sprechen.

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Warum war Deutschland geteilt? – Juliane Breinl besuchte uns mit ihrem Buch “Mein Mauerfall”

 

Was die Großeltern und Eltern unserer Fünft- und Sechstklässler auf die eine oder andere Weise als Teil ihrer Vergangenheit erlebten, ist für ihre Kinder ein Stück deutsche Geschichte aus dem letzten Jahrtausend. Ähnlich geht es Theo, dem Protagonisten des Sachbuchs „Mein Mauerfall“. Die Autorin eben jenes Buches, die bis zur Ausreise der Familie im Jahr 1984 in Leipzig groß geworden ist, war am 19. Dezember 2019 zu Gast an der Europäischen Schule RheinMain.

Während der drei Veranstaltungen wurden die geschichtlichen Hintergründe, die zur Teilung Deutschlands führten aufgezeigt, die Unterschiede zwischen dem Leben in der BRD und DDR erklärt, die Bedeutung der Stasi und des Mauerbaus erläutert sowie die Ereignisse und Entwicklungen beschrieben, die zum Mauerfall und der späteren Wiedervereinigung Deutschlands führten. Die reinen Fakten wurden mit Hilfe unterschiedlicher Beispiele, persönlicher Schicksale und „O-Tönen“ von Zeitzeugen nachvollziehbarer, die unterschiedlichen Meinungen und Perspektiven verdeutlichten Theos Familienmitglieder im Buch.

Auch wenn die Schüler sich im Rahmen des Lehrplans in Klasse 5 bereits mit dem Thema DDR intensiv auseinander gesetzt hatten, waren die Meisten auch nach den Lesungsveranstaltungen noch neugierig und kauften das Buch oder liehen es aus der Schulbibliothek aus.

Buchstabenarbeit der Vorschulkinder : U wie …?

Die Kinder der Vorschule haben sich mit dem Buchstaben “U” beschäftigt. Ein Kind hat im Zuge der Buchstabenarbeit auch die Bibliothekarin in Wort & Bild festgehalten.

Danke fürs Teilen und den besonderen Moment, liebe Lena und liebe Kolleginnen!

Darüber hinaus möchten wir uns auf diesem Wege bei all denen bedanken, die die Bibliothek und ihre Arbeit auf vielfältige Weise unterstützen und wünschen allen Kindern, Familien und Kollegen schöne Weihnachtsfeiertage und alles Gute für 2020.

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Preschool children have been sounding out words starting with the letter “U”. One child made the librarian part of that excercvise in sound and vision.

Thank you for sharing this special moment dear Lena and dear colleagues.

On that note we would like to thank all of you who have been supporting the library’s work in so many ways and wish all children, families and colleagues happy holidays and all the best for 2020.

Photo by Public Domain Pictures on Pexels.com

Teachers read – Lehrer lesen

Miss Robinson read the library book “Boy in the tower” on holiday, loved this book and recommends to read it. Furthermore, she is inviting everybody who read this book to come and tell her which was their favourite part.

Let’s see what is going to be the next book /who will be the next teacher to make it to the “teacher’s read wall of fame” … !?!

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Frau Robinson hat das Bibliotheksbuch “Boy in the tower” gelesen, fand es toll und empfiehlt es weiter. Außerdem lädt sie alle die dieses Buch gelesen haben ein, ihr zu erzählen, welches deine Lieblingsstelle im Buch war.

Mal sehen, welche Bücher / Lehrer es als nächstes an die “teachers read” Ehren-Wand schaffen werden … !?!

 

Zeit ist relativ – Time is relative

Zeit ist relativ – das gilt auch für die Betrachtung des Zeitraums vom ersten Klassenbesuch in der Primar-Bibliothek bis heute. Beobachtet man, wie gezielt und routiniert schon die Kinder der Vorschule „ihre Regale“ durchstöbern und Bücher ausleihen, so erscheinen 12 Wochen eine verschwindend kurze Zeit. Hält man sich vor Augen, was die verschiedenen Jahrgangsstufen neben dem Ausleihen und Lesen von Büchern alles gemacht haben, entsteht dagegen der Eindruck, dass diese 12 Wochen eine unglaublich lange Zeit sein müssen. Von der Bibliothekseinführung über das Bibliothekskonto, die Bücher-Signaturen sowie das Lese-Bingo oder auch das Blind Date mit einem Buch und dem Vorbereiten einer Buchvorstellung: Unsere Schüler waren sehr aktiv und teilweise sogar ausgesprochen kreativ.

Wir freuen uns, dass die Schulbibliothek und ihre Bücher sich großer Beliebtheit erfreuen …

Time is relative – that is also the case when you look at the time period from the very first class visit in the library until now. Watching how the preprimary children naturally head for “their shelves” and aim to find books to borrow 12 weeks seem to be a rather short time. Looking at what the different year groups have done additionally to borrowing and reading books leaves the impression that those 12 weeks must be a lot of time. Starting with the library introduction, the library account, call numbers of books thorough to Reading-Bingo or blind date with a book and preparation of book presentations: Our students have been very active and partly even extremely creative.

We are happy that our library and its books seem very appealing …

Einzigartig – One of a kind

Alejandro

Begleitend zu seiner Buchpräsentation hat Alejandro (P3DE) dieses fantastische Kunstwerk geschaffen. Seit heute kann “Das magische Baumhaus” beim Besuch in der Primar-Bibliothek bestaunt werden.

Toll gemacht, Alejandro! 

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This fantastic piece of art was created by Alejandro (P3DE) as part of his book presentation. From today on everybody has the chance to admire “The magic treehouse” when visiting the primary library.

Well done, Alejandro!

 

Leseförderung der besonderen Art

Drei Tage, drei Bücher, drei unterschiedliche Autorennamen auf den Buchtiteln, aber nur zwei Gast-Autoren. Außerdem stellen die beiden Gäste gemeinsam ein Buch vor, das weder den Namen des einen noch des anderen auf dem Cover aufweist. Was nach einer scheinbar unlösbaren Textaufgabe klingen mag und einen Schüler schon einen Skandal wittern ließ, ist schnell aufgeklärt. Zu Gast an der Europäischen Schule RheinMain waren die beiden Kinder- und Jugendbuchautoren Frank Maria Reifenberg und Christian Tielmann, die auch ihre – unter dem Pseudonym R.T. Acron veröffentlichte – “Ocean City” Reihe mit im Gepäck hatten.

Los ging das dreitägige Lesungsfeuerwerk mit den Zweit- und Drittklässler, denen Christian Tielmann auf altersgerechte Weise sich und sein Schaffen, die Eckpfeiler einer Geschichte sowie die verschiedenen Phasen des Schreibens vorstellte. Danach folgte ein kurzer Einblick in die Titel unter seinen Büchern, die wir in der Primarbibliothek zur Ausleihe anbieten – und die sicher bald vergriffen sein werden – bis die Kinder mehr darüber erfahren sollten, was an dem Tag geschah, als Jolante und Carlo ihren Papa umprogrammierten. Die Grundschüler hatten sichtlich Spaß an der Geschichte und lauschten aufmerksam und gespannt. Als Christian Tielmann seine Zuhörer fragte, was sie denn an ihren eigenen Vätern umprogrammieren würden, ließen die Schüler ihrer Fantasie freien Lauf. Allen Eltern sei zur Beruhigung gesagt, dass sie zufriedene Kinder haben, die hauptsächlich in Sachen Süßigkeiten-Verzehr, Taschengeld und sportlichen Fähigkeiten nachbessern würden 😉 Scheinbar nebenbei erzählte unser Gast ganz ungeniert von den Anfängen seiner Grundschulzeit als “Lese-Schwächling” und versuchte die Kinder auf seine Weise in Sachen Rechtschreibung zu motivieren (“…ist blöd, macht keinen Sinn, müsst ihr aber lernen …”). Dass unsere Schüler gerne noch mehr Zeit mit Christian Tielmann und seinen Geschichten verbracht hätten unterstrich der Versuch eines Schülers, als er ganz im Stil der Buchhelden ansetzte und zu Christian Tielmann sagte “Lieber, reizender Horst, würde es dir etwas ausmachen uns noch eine Geschichte vorzulesen?” …

Die Klassen P4DE konnten im Zuge ihrer Lesung nicht nur einen ersten Blick in die Sekundarbibliothek werfen und ihre „neue“ Schulbibliothekarin kennenlernen, sie wurden auch sehr schnell in den Sog des überaus merkwürdigen Internats des Direktors Grünspan gezogen, in das Lenny um Mitternacht von seinen Eltern gebracht wurde. Frank Maria Reifenberg präsentierte sein Buch „Lenny unter Geistern“ in einer szenischen Lesung und mit original Gespenster-Geräuschen, die so manches Mal dazu führten, dass die Schüler vor Schreck in die Höhe hüpften. Spätestens als das Nebelgespenst Lenny erst verschluckte und dann – leicht angewidert – wieder auf den Schulhof ausspuckte, waren alle mittendrin in Lennys neuer, überaus sonderbaren Schule. Keiner von ihnen wird wohl je wieder Mr. Strong vergessen, den Hausdiener der etwas anderen Art.

Die Klassen 5-6 der deutschen Sprachabteilung sowie die Sechstklässler mit Deutsch als zweiter Sprache waren eingeladen, sich zu überlegen, wie wohl das Leben der Menschen im Jahr 2318 aussehen werde. Genau das, so erklärten die beiden Autoren, war die Ausgangsfrage, mit der sie sich in “Ocean City – Jede Sekunde zählt” auseinander gesetzt hatten. Auch wenn alle Schüler die gleichen Illustrationen und Hintergrundinformationen zum Buch und der Lebenswelt in Ocean City präsentiert bekamen, so entwickelten sich doch ganz unterschiedliche Ideen und auch sehr individuelle Veranstaltungen. Mit ihrer offenen, unkomplizierten, humorvollen Art sowie dem aufrichtigen Interesse an den vier Schülergruppen gelang es den beiden Autoren mühelos, eine Verbindung zu ihrem jungen Publikum herzustellen. Immer wieder forderten sie ihre Zuhörer heraus, sich mit unterschiedlichen Szenarien gedanklich auseinander zu setzen und diese zu hinterfragen, während sie die Schüler immer mehr in die Realität aus Ocean City eintauchen ließen. Doch auch Parallelen zu unserer aktuellen Lebensrealität wurden angedeutet und aufgezeigt. Während des Lese-Parts der Veranstaltung hatte man dann fast das Gefühl, einem Hörbuch zu lauschen. Wie sehr das bis ins Detail ausgearbeitete Konstrukt von Ocean City die Schüler ansprach, spiegelte sich in ihren vielen Fragen wider.

Mit dem Besuch von Christian Tielmann und Frank Maria Reifenberg sollten Begeisterung für Bücher und Lesemotivation einmal mehr gestiegen sein.