Warum war Deutschland geteilt? – Juliane Breinl besuchte uns mit ihrem Buch “Mein Mauerfall”

 

Was die Großeltern und Eltern unserer Fünft- und Sechstklässler auf die eine oder andere Weise als Teil ihrer Vergangenheit erlebten, ist für ihre Kinder ein Stück deutsche Geschichte aus dem letzten Jahrtausend. Ähnlich geht es Theo, dem Protagonisten des Sachbuchs „Mein Mauerfall“. Die Autorin eben jenes Buches, die bis zur Ausreise der Familie im Jahr 1984 in Leipzig groß geworden ist, war am 19. Dezember 2019 zu Gast an der Europäischen Schule RheinMain.

Während der drei Veranstaltungen wurden die geschichtlichen Hintergründe, die zur Teilung Deutschlands führten aufgezeigt, die Unterschiede zwischen dem Leben in der BRD und DDR erklärt, die Bedeutung der Stasi und des Mauerbaus erläutert sowie die Ereignisse und Entwicklungen beschrieben, die zum Mauerfall und der späteren Wiedervereinigung Deutschlands führten. Die reinen Fakten wurden mit Hilfe unterschiedlicher Beispiele, persönlicher Schicksale und „O-Tönen“ von Zeitzeugen nachvollziehbarer, die unterschiedlichen Meinungen und Perspektiven verdeutlichten Theos Familienmitglieder im Buch.

Auch wenn die Schüler sich im Rahmen des Lehrplans in Klasse 5 bereits mit dem Thema DDR intensiv auseinander gesetzt hatten, waren die Meisten auch nach den Lesungsveranstaltungen noch neugierig und kauften das Buch oder liehen es aus der Schulbibliothek aus.

Karen McManus: Two can keep a secret

Monday morning all S2 and S3 English classes had the honor to meet the New York Times bestseller author Karen McManus. If they’ve expected a long boring reading of the book they must have been disappointed – she just presented a short part of her book about Ellery and Malcolm, two high school seniors living in a small American village. Unsolved murders, hidden secrets and a dead science teacher are the components of a gripping mystery, written in alternating chapters from the point of view of Ellery and Malcolm.

But no one has been disappointed at all! Karen was talking about how to write a book, how to become an author, and what she was confronted with on her way to be a famous author. She learned to be persistent, to be able to take criticism and she learned to fail. Persistence and hard work – that is what brought her to the New York Times bestseller list, as she said. She had to rewrite her book 10 times, had to sustain 130 rejections, but finally she succeeded. Such an inspirational story for students who just started their way into their future.

The students couldn’t get enough asking her more and more questions, just the time did run out, and everybody regretted this fact. Being such an inspiration and giving students a model of how to become successful – not just as an author, but generally spoken – this was one of our best authors visits ever.

Natalie C. Anderson: City of Saints & Thieves

Last Friday, all S6 Geography classes were invited to go on an imaginary travel to Africa, joining a young girl, Tina, on her fight for the truth – the truth about who killed her mother. We followed her to Kenia, Kongo, the hell of war, flight and revenge, and a lot of moments that could cost Tina her life.

But City of Saints & Thieves showed more than this layer, meant to being more than just a thriller. It opens a world we normally do not experience living in a peaceful, secure country. Being dedicated to “all girls who are more than just refugees”, the book offered the opportunity of talking about flight, development, colonization and decolonization in Africa – all the topics students are dealing with in year 6 Geography.

Natalie C. Anderson is a writer and international development professional living in Geneva, Switzerland. She has been working with non-governmental organizations and the United Nations on refugee relief and development, mainly in Africa.

Natalie did not only talk about flight and development, the working conditions in rare earth mines in Africa – something we can find in our smartphones and tablets – but she also challenged students to close their eyes and imagine an intense scene during flight. They imagined sudden gunshots – and wrote or designed as a tattoo what they expected to happen right after.

This was another very intense author visit, and we can be sure that there will be moments in Geography lessons, where students will say or think: “Oh, that was what Natalie was talking about…!”

Leseförderung der besonderen Art

Drei Tage, drei Bücher, drei unterschiedliche Autorennamen auf den Buchtiteln, aber nur zwei Gast-Autoren. Außerdem stellen die beiden Gäste gemeinsam ein Buch vor, das weder den Namen des einen noch des anderen auf dem Cover aufweist. Was nach einer scheinbar unlösbaren Textaufgabe klingen mag und einen Schüler schon einen Skandal wittern ließ, ist schnell aufgeklärt. Zu Gast an der Europäischen Schule RheinMain waren die beiden Kinder- und Jugendbuchautoren Frank Maria Reifenberg und Christian Tielmann, die auch ihre – unter dem Pseudonym R.T. Acron veröffentlichte – “Ocean City” Reihe mit im Gepäck hatten.

Los ging das dreitägige Lesungsfeuerwerk mit den Zweit- und Drittklässler, denen Christian Tielmann auf altersgerechte Weise sich und sein Schaffen, die Eckpfeiler einer Geschichte sowie die verschiedenen Phasen des Schreibens vorstellte. Danach folgte ein kurzer Einblick in die Titel unter seinen Büchern, die wir in der Primarbibliothek zur Ausleihe anbieten – und die sicher bald vergriffen sein werden – bis die Kinder mehr darüber erfahren sollten, was an dem Tag geschah, als Jolante und Carlo ihren Papa umprogrammierten. Die Grundschüler hatten sichtlich Spaß an der Geschichte und lauschten aufmerksam und gespannt. Als Christian Tielmann seine Zuhörer fragte, was sie denn an ihren eigenen Vätern umprogrammieren würden, ließen die Schüler ihrer Fantasie freien Lauf. Allen Eltern sei zur Beruhigung gesagt, dass sie zufriedene Kinder haben, die hauptsächlich in Sachen Süßigkeiten-Verzehr, Taschengeld und sportlichen Fähigkeiten nachbessern würden 😉 Scheinbar nebenbei erzählte unser Gast ganz ungeniert von den Anfängen seiner Grundschulzeit als “Lese-Schwächling” und versuchte die Kinder auf seine Weise in Sachen Rechtschreibung zu motivieren (“…ist blöd, macht keinen Sinn, müsst ihr aber lernen …”). Dass unsere Schüler gerne noch mehr Zeit mit Christian Tielmann und seinen Geschichten verbracht hätten unterstrich der Versuch eines Schülers, als er ganz im Stil der Buchhelden ansetzte und zu Christian Tielmann sagte “Lieber, reizender Horst, würde es dir etwas ausmachen uns noch eine Geschichte vorzulesen?” …

Die Klassen P4DE konnten im Zuge ihrer Lesung nicht nur einen ersten Blick in die Sekundarbibliothek werfen und ihre „neue“ Schulbibliothekarin kennenlernen, sie wurden auch sehr schnell in den Sog des überaus merkwürdigen Internats des Direktors Grünspan gezogen, in das Lenny um Mitternacht von seinen Eltern gebracht wurde. Frank Maria Reifenberg präsentierte sein Buch „Lenny unter Geistern“ in einer szenischen Lesung und mit original Gespenster-Geräuschen, die so manches Mal dazu führten, dass die Schüler vor Schreck in die Höhe hüpften. Spätestens als das Nebelgespenst Lenny erst verschluckte und dann – leicht angewidert – wieder auf den Schulhof ausspuckte, waren alle mittendrin in Lennys neuer, überaus sonderbaren Schule. Keiner von ihnen wird wohl je wieder Mr. Strong vergessen, den Hausdiener der etwas anderen Art.

Die Klassen 5-6 der deutschen Sprachabteilung sowie die Sechstklässler mit Deutsch als zweiter Sprache waren eingeladen, sich zu überlegen, wie wohl das Leben der Menschen im Jahr 2318 aussehen werde. Genau das, so erklärten die beiden Autoren, war die Ausgangsfrage, mit der sie sich in “Ocean City – Jede Sekunde zählt” auseinander gesetzt hatten. Auch wenn alle Schüler die gleichen Illustrationen und Hintergrundinformationen zum Buch und der Lebenswelt in Ocean City präsentiert bekamen, so entwickelten sich doch ganz unterschiedliche Ideen und auch sehr individuelle Veranstaltungen. Mit ihrer offenen, unkomplizierten, humorvollen Art sowie dem aufrichtigen Interesse an den vier Schülergruppen gelang es den beiden Autoren mühelos, eine Verbindung zu ihrem jungen Publikum herzustellen. Immer wieder forderten sie ihre Zuhörer heraus, sich mit unterschiedlichen Szenarien gedanklich auseinander zu setzen und diese zu hinterfragen, während sie die Schüler immer mehr in die Realität aus Ocean City eintauchen ließen. Doch auch Parallelen zu unserer aktuellen Lebensrealität wurden angedeutet und aufgezeigt. Während des Lese-Parts der Veranstaltung hatte man dann fast das Gefühl, einem Hörbuch zu lauschen. Wie sehr das bis ins Detail ausgearbeitete Konstrukt von Ocean City die Schüler ansprach, spiegelte sich in ihren vielen Fragen wider.

Mit dem Besuch von Christian Tielmann und Frank Maria Reifenberg sollten Begeisterung für Bücher und Lesemotivation einmal mehr gestiegen sein. 

Geisterjagd mit Frank Maria Reifenberg

Noch vor den Mai-Ferien spukte Gastautor Frank Maria Reifenberg mit seinem “House of Ghosts” durch die Aula der Europäischen Schule RheinMain. Die Mädchen und Jungen der 4. Klassen hatten erstaunlich viel zum Thema Geister beizusteuern und auch von eigene Erfahrungen zu paranormalen Phänomenen zu berichten. Ungeachtet dessen gelang es unserem Gast im späteren Verlauf dennoch, die Schüler (und anwesenden Erwachsenen) ein bisschen zu erschrecken.

Die abschließende Fragerunde gestaltete sich dann sehr abwechslungsreich: Hatten die einen großes Interesse mehr über Person und Buch zu erfahren, wünschten andere Details zum Berufsbild des Autoren zu erfahren und sogar nach dem Umgang und Überwinden einer Schreibblockade wurde gefragt.

Eine sympathischer “Gast zum Anfassen”, der es problemlos schaffte, die Schüler für sich und seine Geschichte zu gewinnen.

 

“Fully charged and ready for action”

Originally taken from the book cover but no less describing Electrigirl’s creator Jo Cotterill who came to visit our students in year 3-8 of our English language section. The sympathic, energetic and witty  author seemed to enjoy her time at our school and our students simply loved it!

The first two sessions were a very entertaining mix of sharing her personal story of becoming a writer and that of “Electrigirl” but at the same time there also was some teaching. The elements of atoms and an electric circuit were introduced in a fun way that will most certainly stay in every student’s mind.

A really nice add-on to the current/previous curriculum and a story our P3 students enjoyed reading in class.

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After the lunch break, Jo Cotterill invited classes S2EN and S3EN to “Looking at the stars”. Her award winning book however does not relate to Astronomy but instead addresses serious topics such as refugees, discrimination, poverty but also the power of storytelling hope, family, friendship. More about this reading to follow ….

A big Thank You to Jo Cotterill for travelling all the way from England to meet our student: It has been a pleasure to have you!

https://jocotterill.com/electrigirl/

https://jocotterill.com/books/looking-at-the-stars/

 

“Tier der Woche” zu Besuch in der Bibliothek

Wer nicht schon vor der Autorenlesung zu den Katzenliebhabern zählte, der war es spätestens nach dem Besuch von Hildegard Müller. Aber nicht nur das “Tier der Woche” sondern auch die Begegnung mit der sympathischen Autorin und Illustratorin hinterließen großen Eindruck.

“Ich erzähle die Geschichte nur stellvertretend für Oskar”, kündigte Hildegard Müller an, und fügte hinzu, dass Sie sich nicht ganz sicher sei, ob die Erzählungen des “Katers mit Charakter” voll und ganz der Wahrheit entsprächen. Das sei aber ja oft so bei Geschichten.

Leichte Zweifel und Grübeln – auch über die zu Beginn aufgekommene Frage was eigentlich “Charakter” sei – rückten schon bald in den Hintergrund. An ihre Stelle trat das Gefühl, dass Hildegard Müllers Kinderbuch-Held tatsächlich irgendwie anwesend zu sein schien. Lag es an dem mitgebrachten Groß-Portrait von Oskar, wie er da auf dem obersten Sitzbrett des Kratzbaums thronte? War es Hildegard Müllers Art des Lesens, lag es einfach an der besonderen Erzählweise des Buches oder waren vielleicht die begleitenden Illustrationen dafür verantwortlich? Es war sicherlich ein Mix aus all diesen Elementen, der eine Vertrautheit zu Oskar bei den Zuhörern entstehen ließ sowie den Eindruck, ihn tatsächlich auf seinem Lebensweg begleitet zu haben.

Wie eindrucksvoll, anschaulich und realistisch Oskars Geschichte erzählt ist, unterstreichen zwei Fragen der Kinder, die sie bis zum Schluss beschäftigten:

Gibt es den Oskar wirklich?” und  “Ist die Geschichte echt?

Auch das Interesse an weiteren Oskar-Geschichten war groß. Eine Gruppe nahm dies zum Anlass, sich selbst am Ideensammeln und Schreiben von weiteren Geschichten zu versuchen. Wer weiß, vielleicht werden diese Hildegard Müller inspirieren, “Neue Geschichten von Oskar“ zu schreiben (oder werden es doch Geschichten vom Mader?). Das Versprechen, dann wieder zu Besuch an die ESRM zu kommen, nahmen die Zweitklässler ihr noch an Ort und Stelle ab.

 

“Von der Stadt der Kinder über den Dschungel Amazoniens bis hin zum Schweden-Krimi”

Im Rahmen der Transition, dem Übergang von Primar- zu Sekundarschule, fanden in dieser Woche gleich vier Lesungen mit Andreas Schlüter statt. Im Vorfeld hatten sich alle Schüler der P5 und S1 in der Sekundar-Bibliothek intensiv mit “Level 4 – Die Stadt der Kinder” auseinandergesetzt und Plakate vorbereitet. Neben seinem ersten Buch, über das Andreas Schlüter natürlich mit allen Schülern sprach, hatte unser Gast noch weitere Abenteuergeschichten und sogar einen Krimi im Gepäck. So wurden es vier ganz individuelle Lesungen, zum Teil mit begleitendem Bildmaterial.

Bei der Lesung zu seinem bislang erfolgreichsten Buch, tauchten die Schüler in die Situation aus “Level 4 – Die Stadt der Kinder” ein, in der plötzlich alle Erwachsenen verschwunden sind. Das im ersten Moment durchaus verlockend klingende Szenario (die Schüler hatten viele Ideen, was sie als erstes machen würden) offenbarten sich im weiteren Verlauf jedoch dessen Folgen und Herausforderungen. Eine spannende Abenteuergeschichte über ein Computerspiel, dass neben den Alltagsschwierigkeiten des Lebens ohne Erwachsene die Reaktion der verschiedenen Charaktere schildert. Kaum zu glauben, dass Andreas Schlüter vor vielen Jahren Schweirigkeiten hatte, einen Verleger für seine Geschichte zu finden. Wir sind gespannt, ob die angedachte Buchverfilmung in absehbarer Zukunft auf der Kinoleinwand zu sehen sein wird.

Auf die zweite Gruppe Schüler wartete der Überlebenskampf im brasilianischen Regenwald aus “Survival – Verloren am Amazonas”. Die Schüler begleiteten die Protagonisten durch die Wildnis Amazoniens und erlangten währenddessen jede Menge faktisches Wissen zum Schauplatz des Abenteuers und dem Überleben in der Wildnis. Spätestens jetzt wissen alle, dass man sich vor dem Buschmeister  besser in Acht nehmen sollte.

Wissenswertes hielt auch die nächste Lesung mit Andreas Schlüter bereit. In “City Crime – Strichcode in Stockholm” lernten die Schüler nicht nur die schwedische Spezialität “Surströmming” kennen, sie wurden auch Zeugen eines Verbrechens. Wer eines der Bücher aus der City Crime Serie gekauft hat, der kann nun sogar einen kleinen Wortschatz der Landessprache aufbauen, der am Ende der Bücher zu finden ist.

Zum Abschluss durfte sich die letzte Schülergruppe über die Fortsetzung des Computerabenteuers “Level 4.2 Zurück in der Stadt der Kinder” freuen und – wie auch die Gruppen zuvor – ihre Fragen an den Autoren richten.

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Nach dem Besuch von Andreas Schlüter sollte die Buchauswahl nun ein leichtes sein. Fußball-, Abenteuer- und Krimi-Reihe; da sollte doch für jeden etwas dabei sein!

Denjenigen, die nicht bis zur nächsten Bibliotheksstunde warten möchten sei gesagt, dass die Schulbibliothek einige der Titel als E-Book zur Ausleihe anbietet.

Klicke hier, um zum E-Book Angebot der ESRM zu gelangen

Jost. Oben. Allein.

Jost Kobusch war bei uns. 25 Jahre alt, Bergsteiger und Buchautor, Erstbesteiger des Nangpai Gosum II (7296m), Überlebender der Lawine im Everest Base Camp 2015.  Ein Bergsteiger, der ohne Begleitung und ohne Sauerstoff arbeitet – extrem und speziell, und: unglaublich sympathisch!

Jost präsentierte den Klassen 4 und 5 der Sekundarschule seine Erfahrungen und las aus seinem Buch “Ich oben allein” das – wie er uns erzählte – überwiegend unterwegs am Berg entstanden ist. Keiner der Zuhörer konnte sich seinen Erzählungen entziehen. Wie er zum Bergsteigen kam. Was ihn antrieb und antreibt. Was für ihn wichtig ist und woher er seine Motivation bezieht. “Verlierer hören auf, wenn sie scheitern. Gewinner scheitern, bis sie Erfolg haben.” Jost hat trotz vieler schwieriger Jahre seiner Jugend die Seite der Gewinner gewählt, auch wenn in vielen seiner Berichte und Erzählungen Trauer um seine Kindheit nachhallt.

Wer wenn nicht jemand wie Jost Kobusch kann Schüler, die mitten in einer der schwierigsten Lebensphasen stecken, dazu motivieren, ihre Ziele unbeirrt zu verfolgen, ganz egal welche Hürden und Schwierigkeiten zu überwinden sind? Er hat bleibenden Eindruck hinterlassen und ist eines der vielen Beispiele dafür, dass solche “Events” durchaus etwas mit Bildung zu tun haben: Mit Herzensbildung (man verzeihe mir das altmodische Wort).

Wir wünschen ihm, dass er stets gesund wieder-, und irgendwann richtig zuhause ankommt.

 

Die jungen Ermittler der ESRM

Unerschrocken, ausgesprochen aufmerksam, kreativ, beharrlich und clever um die Ecke denkend. Dies sind nicht nur einige Attribute, die einen guten Detektiv ausmachen, sondern beschreiben auch unsere Drittklässler während ihrer Lesung mit Tobias Bungter. Die nicht ganz ernst gemeinte Warnung, dass es keine “normale” Lesung werde, weckte die Neugier, Abenteuerlust und den Spürsinn unserer Schüler.

Während die erste Gruppe hochkonzentriert die rätselhafte Mitteilung aus Leo & Leo’s Fall Nummer eins entschlüsselte, wurde die zweite Gruppe mit einer Mathematikaufgabe aus dem dritten Fall “Der große Pavaruso” gefordert. Außerordentlich erfolgreich lösten die Kinder ein Rätsel nach dem anderen; selbst das Rätsel, warum im Pass unseres Gastes ein anderer Name als auf den Büchern seiner Leo & Leo Serie steht. Das Knobeln bereitete den Kindern so viel Freude, dass eine Gruppe kurzer Hand alle im Vorfeld gesammelten Fragen über Bord warf. Stattdessen befragten sie Tobias Bungter, in der Hoffnung, ihm doch noch einen Hinweise zum weiteren Verlauf des Falles entlocken zu können.

Bei so viel Scharfsinn, drängt sich so mancher Schüler für den Besuch an der IDEA (Internationale Detktiv- und Ermittlungs-Akademie) auf. Doch keine Sorge, unsere Detektivanwärter werden der ESRM erhalten bleiben: Ein Besuch der IDEA ist nur in Kombination mit dem normalen Schulbesuch möglich. 😉

Zum Abschluss ein großes Dankeschön an Tobias Bungter, der neben seiner Detektiv-Expertise auch ein tolles Händchen im Umgang mit den Kindern bewies. Auf seine ganz spezielle Art (die auch nach gefühlt stundenlangem Grübeln und Rätseln nicht in angemessenem Maß in Worte zu fassen scheint) hat er die Schüler zur kreativen und beharrlichen Lösungsfindung angeregt und – wenn nötig – fast unmerklich, geduldig und gekonnt auf die rechte Fährte gelenkt. Kurz gesagt: Tobias Bungter hat den Drittklässlern ein unvergessliches Erlebnis beschert!

Wir hoffen auf weitere Fälle von Leo & Leo und ein mögliches Wiedersehen …